Geschichte

Die Geschichte der Waldkindergärten

Die Wurzeln der deutschen Waldkindergärten reichen zurück in die Anfänge der 80er Jahre. Von Pädagogen und Eltern wurde erkannt, dass die Kinder immer weniger Bezug zu ihrer Mitwelt und zur Natur hatten. So wurden neue Wege gesucht und in der erlebnisorientierten Umwelterziehung gefunden. In dieser Zeit wurden viele Umweltzentren, Rucksackschulen und ähnliche Einrichtungen eröffnet.

Ab Mitte der 80er Jahre wurden vereinzelt Erzieherinnen auf unsere Nachbarn im Norden aufmerksam und ihre ganz besonderen Einrichtungen – Waldkindergärten.

Bis heute ist die Zahl der Waldkindergärten stark angestiegen; allein in Baden-Württemberg gibt es über 100 Waldkindergärten.

Der Haller Waldkindergarten

Im Jahr 1987 begann die Erzieherin Monika Paul über die Waldkindergärten zu recherchieren und besuchte im dänischen Hillerod einen Waldkindergarten.

Unabhängig von Frau Paul stellte auch Herr Professor Dr. Reiner Blobel im Januar 1996 einen Antrag im Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Hall. Durch sein Engagement gelang es ihm in Zusammenarbeit mit der Stadt, die Naturfreunde für die Trägerschaft zu gewinnen. Nach den Kriterien von Frau Paul schlug die Stadt Schwäbisch Hall und das Forstamt das ideale Waldgebiet an der Kleinen Breiteiche vor.

Seit Sommer 2013 besitzt der Waldkindergarten eine eigene Hütte mit zwei Gruppenräumen. Hier können insgesamt 40 Kinder in 2 Gruppen betreut werden.